Irmgard Käte Leipoldt

Irmgard Käte Leipoldt wurde am 24. März 1887 in Ottendorf-Okrilla als Tochter des dortigen Pfarrers geboren. Sie hatte zwei Geschwister.

Im Jahr 1909 heiratete sie den Theologen und Universitätsprofessor Johannes Leipoldt und 1911 kam ihre Tochter Ingeborg zur Welt. Nach den Stationen Kiel und Münster wohnte die Familie seit 1916 in Leipzig.

Eine psychische Erkrankung zwang Käte Leipoldt zum langjährigen Aufenthalt in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen. Zwischenzeitlich ging es ihr einige Male besser, so dass sie vorübergehend nach Hause zurückkehren konnte.

Aus der Psychiatrie Leipzig-Dösen kam Käte Leipoldt nach Kriegsbeginn zunächst in die Landesanstalt Chemnitz und ein dreiviertel Jahr später nach Arnsdorf. Von dort wurde sie (53 Jahre) am 28. Januar 1941 in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein verlegt und ermordet.